Gemälde endlich einmal in echt zu sehen und Größe und Farbwirkung richtig wahrzunehmen, war das Ziel der Exkursion in das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt. Aus diesem Grund machten wir uns am 07.02.2025 im Fach Gestaltung-Theorie auf den Weg nach Schweinfurt. In einer Führung wurden wir durch das beeindruckende Gebäude und die Dauerausstellung des Museums geführt und bekamen so einen tiefen Einblick in die Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts: vom Klassizismus, über die Romantik, dem Biermeier mit den bekannten Spitzweg-Bildern bis hin zum deutschen Impressionismus. Vor allem der lebendige und deutlich sichtbare Farbauftrag der impressionistischen Gemälde begeisterte die Klasse. Im Anschluss an die Führung gingen wir noch einmal selbstständig durch die Räume und fertigten Skizzen vor den Originalen an, welche die Schülerinnen und Schüler besonders spannend fanden. Dabei entstanden wunderbare Zeichnungen, die wiederum zu Gesprächen über die Bilder führten. Mit diesen Zeichnungen und unseren neuen Eindrücken fuhren wir zurück nach Würzburg.
Am Mittwoch vor der Bundestagswahl hatten die Schülerinnen und Schüler der Vorklassen und der 11. Klassen die Möglichkeit Demokratie hautnah zu erleben, indem sie an der Juniorwahl teilnehmen konnten. Wie auch bei der offiziellen Wahl benötigten die jungen Wählerinnen und Wähler ihre Wahlbenachrichtigungsscheine, gaben ihre Stimmen in Wahlkabinen ab und ihre Stimmzettel wurden anschließend von Wahlhelferinnen und Wahlhelfern ausgezählt. Gerade für diejenigen, die aufgrund ihres Alters noch nicht an der offiziellen Bundestagswahl teilnehmen dürfen, stellt die Juniorwahl somit einen wertvollen Beitrag zur Demokratieerziehung dar.
Danke an Wahlleiterin und Kollegin Theresa Zehner für die Organisation und Durchführung dieser Juniorwahl.
Seit 2016 ist unsere Schule Teil des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, ein Projekt des Vereins Aktion Courage e.V. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, an dem mittlerweile ca. 1900 Schulen und andere Bildungseinrichtungen mit rund 1 Millionen Lernenden beteiligt sind. Ziel des Projektes ist es, den Alltag an Schulen so zu verändern, dass dieser von einem Klima der gegenseitigen Achtung und der Anerkennung individueller Eigenheiten geprägt ist, gepaart mit der gemeinsamen Suche nach verbindenden Normen. Der Arbeit im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ liegt die Auseinandersetzung mit „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ zu Grunde. Hinter dem Begriff „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ steckt die Ausgangsüberlegung, dass scheinbar unterschiedliche Phänomene wie Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Islamismus, bei aller Unterschiedlichkeit im Detail eines gemeinsam haben: Sie unterscheiden Menschen nach einem oder mehreren Merkmalen, hierarchisieren sie und leiten daraus Legitimationen für Diskriminierungen ab.
In unserem Engagement gegen Diskriminierung an unserer Schule haben wir sportlichen Support von dem Würzburger Handballverein, den Würzburger Wölfen (https://www.wolfsrevier.de) bekommen. Die Würzburger Wölfe haben 2016 die Patenschaft für unsere Schule im Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ übernommen. So haben uns im Juli 20204 drei Spieler (Johnny Beck, Noah Moussa und Malte Dedering) mit der Geschäftsführung, Roland Sauer, des Handballvereins bei unserer sportlichen Klassenolympiade besucht und die Veranstaltung unterstützt, um ein Zeichen für Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung zu setzen. Zum Abschluss der Klassenolympiade gab es für die Lernenden der 11. Klassen und Lehrkräfte Freikarten für ein Heimspiel der Würzburger Wölfe.
Danke, dass ihr da wart und mit uns für eine vielfältige Gesellschaft einsteht!
Team „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
von links nach rechts: Johnny Beck, Noah Moussa, Malte Dedering, Roland Sauer, Susanne Kraus-Lindner, Carina Holder-Elefant, Katja Köder); Bild: Wilfried Gotthardt
Im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben sich Lernende im Schuljahr 2023/2024 das Ziel gesetzt, sich bestimmt gegen „Hate Speech“ zu stellen und ein Plakat mit „Tipps gegen Hass“ erstellt. Nun ist das Endprodukt endlich fertig! Hate Speech ist schädlich. Sie kann Menschen tief verletzen, sie verunsichern und sogar dazu führen, dass sie sich aus der Gemeinschaft zurückziehen. Jeder von uns hat das Recht, respektvoll behandelt zu werden, und jeder von uns hat die Verantwortung, andere respektvoll zu behandeln. Auf dem Plakat findet ihr Tipps zu Verhaltensweisen, Anlaufstellen und weiterführende Infos rund um Hate Speech.
Auf ein friedliches und respektvolles Miteinander!
Team „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
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