Lesetagebuch im Deutschunterricht der 11G4

„Cherryman jagt Mr. White“ von Jakob Arjouni ist eine spannende Schullektüre, mit der wir uns in Form eines Lesetagebuchs im Deutschunterricht bei Frau Eberlein befasst haben. Das Buch handelt von dem unsicheren Jugendlichen Rick Fischer, der als politisch linksorientierter junger Mann in rechtsextremistischen Strukturen landet. So kommt es dazu, dass er im Laufe des Romans immer mehr in einen Konflikt zwischen eigenem Gewissen und dem, was von ihm verlangt wird, gerät.

In unseren Lesetagebüchern setzten wir uns mit dem Inhalt und der Thematik der Lektüre auseinander. Die Einträge bestanden aus Recherchen über den Handlungsort, über Rechtsradikalismus und dessen Verbreitung, Charakteranalysen, Figurenkonstellationen oder anschauliche kreative Gestaltung des Protagonisten und der Antagonisten. Auch der Aspekt des Romans, auf die immer noch bestehenden rechten Strukturen aufmerksam zu machen und zu veranschaulichen, wie schnell man ungewollt in rechte Strukturen gelangen kann, wurde deutlich.

Auch wenn die Lektüre nicht allen Klassenmitgliedern gefallen hat, so sind wir doch der Meinung, dass es eine sinnvolle Lektürewahl gewesen ist vor allem da es vielschichtige gesellschaftliche Probleme thematisiert, über die oftmals geschwiegen wird. Daher ist es ein lesenswertes Buch für Jugendliche und Erwachsene.

Emma, Franziska, Mila, Natalie, Riana (Klasse 11G4)