Seminar 2022/23

Der Terminplan für die bevorstehende wissenschaftpropädeutische Blockphase steht ab sofort unter folgendem Link (Terminplan) für Sie zur Verfügung. Zudem können Sie unter dem nachstehenden Link (Rahmenthemen) bereits die Rahmenthemen der angebotenen Fachgruppenseminare einsehen.
Alle Schüler/innen, die sich für den Besuch der 13. Jahrgangsstufe angemeldet haben, werden in Kürze in Microsoft Teams in das Team „Seminarfach 2022/23 – Allgemeine Informationen“ eingefügt. Hier erhalten Sie alle Informationen zum Seminar und es werden Fragen geklärt. Sollten Sie bis zum 02.06.2022  nicht in diesem Team sein, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an seminar@fosbos-wuerzburg.de
 
gez. Seminarkoordinationsteam (Wolk/Konrad)

Blaukraut wird zu Rotkraut und Rotkraut zu Blaukraut!

Blaukraut wird zu Rotkraut und Rotkraut zu Blaukraut!

Ob Kohl oder Kraut, beides meint exakt dasselbe. Warum sprechen aber manche eher von Blaukraut und andere von Rotkraut? Farben liegen bekanntlich im Auge des Betrachters, doch egal an welchem Standort ein solcher Kohlkopf wächst, er erscheint uns dennoch eher lila als blau oder rot – die Bezeichnung Lilakohl hat sich dennoch im Sprachgebrauch nicht durchgesetzt. Tja – entscheidend ist was auf dem Teller landet! So haben auch in diesem Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der FOS11 und BOS12 Rezepte nach Hausfrauenart unter die chemische Lupe genommen und sich gemäß des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges dieser Alltagsfrage gewidmet. Dabei entdeckten die Schülerinnen und Schüler, dass der Saft des Rotkohls noch mehr zu bieten hat als die Farben Rot, Blau und Violett. Chemie ist allgegenwärtig – auch in der Küche!

 

StRin Monika Oster-Brandt

Bilder von Sebastian Rupp (11U1)

Inszenierte Selbstporträts der Klasse 11G3

Die Schüler*innen der 11G3 erkunden mit Hilfe fotografischer Mittel das klassische Thema der Porträtaufnahme neu. Sie erzielen durch irritierende Eingriffe große Wirkung, indem sie Gesichtsbereiche durch Collageelemente überdecken und sich gegenseitig fotografieren.

Sebastian Ruhland

Ein Plädoyer für mehr Bewegung – Auszeichung der Sportchallenge Sporona21 an der beruflichen Oberschule Würzburg

„Dein Körper kann alles schaffen, es ist der Geist, den du überzeugen musst“, sagt Initiator Sébastien Schmitt über die Motivation für sein Projekt Sporona 21, welches er vor eineinhalb Jahren an der Beruflichen Oberschule Würzburg ins Leben gerufen hat. Dabei können sich Schülerinnen und Schüler täglich an kleinen Sportchallenges beteiligen und Punkte sammeln, um alleine oder mit ihrer Klasse als möglicher Sieger gekürt zu werden. An dieser Projektidee nahmen 2021 200 Schülerinnen und Schüler, aber auch einige Lehrkräfte teil, um gerade während Corona und dem letztjährigen Lockdown fit zu bleiben. Zur Prämierung von Sporona21 am ersten April durch die Staatssekretärin Frau Stolz kamen ein kleiner Teil der Schulfamilie sowie neben Frau Stolz die Ministerialbeauftragte Frau Hübner und Frau Schuster für die Stadt Würzburg zusammen.

Mit einem stimmungsvollen Auftritt – besonders durch die gefühlvolle Stimme des Schülers Dennis Gorski – sorgte die Schulband Fobo-Band unter Leitung von Sébastien Schmitt und Andreas Stieler für einen gelungenen Beginn der Veranstaltung. Herr Salvasohn, der stellvertretende Schulleiter, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die besondere Wertschätzung der Sportchallenge. Die Ministerialbeauftragte Heidi Hübner betonte anschließend in Ihrer Rede, dass Sporona sowohl ein fächerübergreifendes Miteinander, als auch ein Gleichgewicht zwischen Kopf und Körper fördere. „Die Sportchallenge hat viele Schüler, aber auch Lehrer bewegt“, fügte sie hinzu. Frau Schuster, die Leiterin des Fachbereiches Schule der Stadt Würzburg, hob in ihrer Laudatio die herausragende Leistung gegen einen steigenden Bewegungsmangel hervor und unterstrich, „Corona hat uns schwer getroffen, gerade in diesen schweren Zeiten ist es erstaunlich, dass dort solche Ideen entstehen.“ Im Anschluss stellte Sébastien Schmitt sein Projekt vor und gab Einblicke in die Entstehung der Sportchallenge. Bewegung liege ihm am Herzen und sei lebensnotwendig, bekräftigte er. Sporona sei ein Plädoyer für mehr Bewegung. Die Staatssekretärin Frau Stolz sprach Herrn Schmitt Ihren besonderen Dank für die Entwicklung der Sportchallenge aus und fügte hinzu, es sei ihr persönliches Lieblingsprojekt. Sie sehe dadurch in der beruflichen Oberschule Würzburg eine Vorzeigeschule, nämlich eine Schulfamilie mit starkem Zusammenhalt trotz belastender Zeiten. Sowohl für Frau Hübner als auch für Frau Staatssekretärin Stolz bietet die Sportchallenge Sporona 21 ein großes Potential, um dieses Konzept mit Hilfe des Inititators Sébastien Schmitt an vielen Schulen in Bayern zu etablieren. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Sporona nur der Anfang für innovative schulische Sportprojekte in Bayern sein sollte, denn wir alle brauchen Bewegung.