Gestaltung von Logos für das QMBS-Team

QMBS bedeutet „Qualitätsmanagement Berufliche Schulen“. Die Schüler:innen des Gestaltungszweigs der 12 G2 setzten sich im Fach Medien mit dem Thema Logo und Signet auseinander. Die zunächst einfach wirkende Aufgabe entpuppte sich als höchst anspruchsvoll. Denn ein Logo muss in Briefmarkenformat genauso funktionieren wie in Fahnengröße. Die notwendige Abstraktion sowie das Entwickeln eines passenden Erscheinungsbildes forderte die Schüler:innen gestalterisch heraus. Schließlich bekamen sie die konkrete Aufgabe, für das QMBS-Team an unserer Schule ein Logo zu entwerfen. Hoffentlich wird eines davon ausgewählt und bald auf einem Briefkopf, einer Einladung oder Plakat zu sehen sein. Ein paar Beispiele der Logoentwürfe sind hier abgebildet.

 

Irene Gäb

„Die Augen sind das Fenster zur Seele“

 
… diesen Spruch haben die meisten schon einmal gehört. Aber wie sieht ein Auge aus und wie funktioniert es? Theoretisch wird dies im Biolgieunterricht behandelt, aber wie es in Wirklichkeit (ohne Modellarbeit) aussieht, wird häufig vernachlässigt.
Die 13. Klassen des Sozialzweigs sollten das Ganze aber eben nicht nur theoretisch hinter den Büchern lernen, sondern ein Auge aktiv untersuchen. So wurden zum Thema „Nervensystem“ eine ganze Menge Schweineaugen besorgt, das nötige Werkzeug bereit gelegt und die Schüler:innen durften los legen.
Dabei wurden jedoch nicht nur die fachlichen Hintergründe gefordert, sondern auch handwerkliche Fähigkeiten gefördert. Denn so ein Schweineauge zu präparieren kostet einigen nicht nur Überwindung, sondern es ist gar nicht so einfach durch die einzelnen Schichten zu schneiden und die verschiedenen Bestandteile unbeschädigt zu sichten.
So fördert das Arbeiten am Realobjekt „Auge“ neben dem Fachverständnis auch die Freude und den Spaß am Biologieunterricht.
 
 
StR Franziska Dregelies
Bilder von Armin Cicic (13S1)

FOS goes JUZ

Das städtische Jugendzentrum Bechtolsheimer Hof, kurz b-hof, gibt es seit 1991. Irgendwie ist es alles: Jugendcafé, Rockschuppen, HipHop Laden, Integrationsraum, Disco, Workshop-Haus. Die Berufliche Oberschule Würzburg gibt es erst seit 2013 und ist vor allem eines: eine Schule, die sich bemüht, etwas mehr für ihre Schüler*innen zu sein als bloße Lernanstalt.

Trotz aller Unterschiede haben diese beiden Institutionen zusammengefunden, um eine Kooperation einzugehen. Offen für alle Ideen und Vorschläge.

In diesem Schuljahr wurde als erster Schritt das Tutoren-Partner-System unserer Schule auch für jugendliche Gäste des b-hofs geöffnet. Drei Schüler*innen der FOS/BOS geben in den Räumen des b-hofs Nachhilfe, um gewinnbringend und geführt auf den Mittleren Schulabschluss vorzubereiten. Dass nebenbei noch weitere Synergieeffekte anfallen und parallel dazu ein Schüler der FOS überlegt, sich im b-hof am Lichtmischpult des Konzertraums ausbilden zu lassen, zeigt, wie gewinnbringend die Kooperation bereits jetzt ist – sie erweitert Horizonte und baut Brücken.

Auch ein zweiter Schritt wurde bereits getan: Im Frühjahr 2022 fand an der Schule ein Plakatwettbewerb statt, der diese Kooperation öffentlich machen sollte. Das Gewinnermotiv wird, so war der Plan, gedruckt und soll dann in Würzburg plakatiert werden. Als Preis winken zusätzlich Tickets für ein Konzert nach Wahl im b-hof. Mehr als 40 Plakatvorschläge gingen ein, aus welchen im Vorfeld 10 ausgewählt wurden. Über diese stimmten anschließend die Schülerschaft (in Form der SMV), die jugendlichen Gäste des b-hofs, das b-hof-Team und die Lehrerschaft ab. Letztlich einigte man sich nicht auf einen, sondern auf zwei Gewinner. Erstellt wurden diese beiden tollen und auch so unterschiedlichen Gewinnermotive von Annegret Schäfer und Lena Ort, beide aus der 12G3.

Es bleibt neugierig abzuwarten, wie diese Kooperation in den nächsten Jahren mit tollen Ideen und Aktionen weiter ausgebaut wird.

 

v.l.n.r.: Sina Siebert (Schülersprecherin FOS), Frank Salvasohn und Lilli Funk (Soz.Päd., Hauptberufliche Mitarbeiterin B-Hof)