Shalom Europa – Besuch der Klasse 13S im Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum Würzburg

Die Klasse 13S besuchte im Rahmen des Geschichte-Sozialkunde Unterrichts das jüdische Gemeinde- und Kulturzentrum in der Valentin-Becker-Straße. Vor Ort bekamen die Schülerinnen einen höchst interessanten Einblick in die Geschichte und Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Würzburg und in die religiösen Traditionen und Riten des Judentums. Dank der anschaulichen und kompetenten Führung durch Frau Serger sind der Klasse Begriffe wir Tora, Talmud und Tallit nun nicht mehr fremd. Die abschließende Besichtigung der Synagoge gewährte einen tiefen Einblick in das Zentrum jüdischen Glaubens. Der Besuch bei Shalom Europa diente nicht nur dazu, weitere Grundlagen für den Unterrichtsschwerpunkt Naher Osten zu schaffen, sondern trug vor allem auch wesentlich zu Völkerverständigung und Toleranz bei.

Thomas Plein, komm. Fachbetreuer Geschichte und Sozialkunde

Die Magie der römischen Ruinen – Zeichnungen nach Piranesi

„Reiz der Ruine“ heißt die aktuelle Ausstellung in der Graphischen Sammlung der Residenz. Hier stehen Werke von Giovanni Battista Piranesi (1720 – 1778) zeitgenössischen Grafiken von Kevin Fletcher und Robert Reiter gegenüber. Die berühmten Werke des Giovanni Battista Piranesi zeigen komplizierte, virtuos gezeichnete Ruinenlandschaften um Rom, aber auch die sogenannten Carceri. Diese Verliese erinnern uns an unterirdische Szenen aus „Herr der Ringe“ oder auch an das Treppenhaus von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei aus Harry Potter. Die Außenpraktikanten der Klasse 11G4 durften am 12.12.19 eine Führung durch den Kurator der Ausstellung, Herrn Dr. Markus Maier, miterleben. Er begann diese im Treppenhaus des Südflügels und zeigte vor Ort, quasi zum Anfassen, die Oberflächenbehandlung des Sandsteins. Dessen feine Strukturen spiegeln sich auch in den Piranesi-Zeichnungen wider. Herr Dr. Maier weckte ein lebhaftes Interesse der Schülerinnen an den Grafiken durch lebensnahe Bezüge sowie durch die exzellente Kenntnis der Materie. Die Schülerinnen erhielten ein tiefes Bewusstsein für die Schwierigkeit und Raffinesse dieser räumlichen Darstellungen.

Im Anschluss an die Führung widmeten sich die Schülerinnen mit Zeichenstift und Skizzenbuch einem Detail eines selbst gewählten Werks dieser Ausstellung. Drei Ergebnisse sind hier abgebildet.

Irene Gräb

Körperwelten in Heidelberg – Anatomie des Glücks

Die Klassen F11S4, F11S2 und F11U2 machten sich im Dezember mit ihren Klassleitern im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung auf den Weg nach Heidelberg. Dort besuchten wir die Ausstellung „Körperwelten“ mit dem Untertitel „Anatomie des Glücks“. Vor Ort konnten wir die Muskelstränge und das Nervensystem eines Menschen, eine gesunde im Vergleich zu einer Raucherlunge und vieles mehr sehen. Faszinierend fanden wir, dass alles, was dort gezeigt wurde, von Menschen abstammt, die ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung stellten. Die Frage nach dem Glück zog sich durch die ganze Ausstellung. Man erfuhr, warum wir Glück wahrnehmen und welche Hormone zur Empfindung wichtig sind. Auch wurde man beispielsweise darüber informiert, dass ein Herz wirklich brechen kann und bei diesem sogenannten „Bruch“ ähnliche Symptome wie bei einem Herzinfarkt auftreten. Abschließend können wir sagen, dass es sehr faszinierend war, den menschlichen Körper einmal anders zu betrachten, aber es ist dennoch schwer vorstellbar, dass wir in unserem Inneren genauso aussehen.

Schulband spielt auf Weihnachtsfeier des Zentrums für Seelische Gesundheit am König-Ludwig-Haus

Am Donnerstag, den 5.12.2019 fand die Weihnachtsfeier der Tagesklinik des Zentrums für Seelische Gesundheit statt. Hier feierten die Patienten gemeinsam mit den Angestellten des König-Ludwig-Hauses. Die etwa zwei stündige Veranstaltung untermalte die Schulband der Beruflichen Oberschule Würzburg „How To Draw“ mit sechs Liedern. Dazwischen gab es andächtige und lustige Geschichten, die von den Patienten und Angestellten vorgetragen wurden. Am Ende sorgte die gemütliche Atmosphäre für einen regen Austausch und ein freundliches Miteinander. Schließlich bedankte sich der Stationsleiter Constantin Thremer bei der Band unter der Leitung von Sébastien Schmitt und lud sie noch zu einem kleinen Umtrunk mit Plätzchen ein.

StR Sébastien Schmitt