Exkursion zum Bayernhafen Bamberg

Die Klasse 13W begab sich am 19.02.2024 im Rahmen des VWL-Unterrichts auf Exkursion ins Hafenareal nach Bamberg. Zu Beginn gab Hafenmeister, Herr Geheeb, mithilfe einer Präsentation und Kartenmaterialien den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über den Bayernhafen Bamberg. Anhand zweier Luftaufnahmen aus den Jahren 1951 und 1978 konnten die Schülerinnen und Schüler den Wandel zum heutigen Hafenareal erkennen. Mit Warnwesten ausgestattet durften wir das Hafenareal begehen. Die trimodale Umschlagsmöglichkeit des Hafens (Schiene, Straße, Wasser) wurde uns durch das Containerterminal, die LKWs und die riesigen Kräne am Wasser verdeutlicht.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblick in die stetige Veränderung und Weiterentwicklung des Hafenareals vor Ort. Herr Geheeb lockerte den Hafenrundgang mit Schätzfragen und kleinen Preisen für die Schülerinnen und Schüler auf. Nach einem gemeinsamen Essen in der Innenstadt und insgesamt knapp 14.000 Schritten im Laufe der Exkursion, traten wir die Heimreise mit dem Zug an.

StRin Miriam Schilling

Oskar der Otter zum Umweltmaskottchen der Staatlichen FOS BOS Würzburg gewählt

 

In einer Abstimmung haben die Schüler und Lehrer der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule ihr zukünftiges Umweltmaskottchen gewählt. Mit großer Begeisterung wurde Oskar der Otter zum Sieger gekürt. Insgesamt gab es fünf beeindruckende Designbewerbungen, aus denen die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer wählen konnten. Neben Oskar dem Otter standen Emil der Umweltsohn, Konni die Kornweihe, das Krü-Müll-Monster und Terra das Baumhörnchen zur Wahl. Am Ende setzte sich Oskar der Otter mit seinem charmanten Aussehen und seiner sympathischen Ausstrahlung durch. Der Siegerentwurf stammt von Julia Full (12S1), die hiermit ihr Talent für Design und Kreativität unter Beweis stellen konnte. Das neue Umweltmaskottchen, Oskar der Otter, soll zukünftig die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen FOS BOS Würzburg auf ein umweltbewussteres Handeln im Schulalltag aufmerksam machen.

StRin Monika Oster-Brand

 

Besuch der Ausstellung „Hexen!“ im Kulturspeicher

In Goethes Faust spielen Hexen eine große Rolle – sei es in der Hexenküche mit dem Verjüngungszauber oder bei der Orgie in der Walpurgisnacht. Auch im Würzburger Kulturspeicher spielten Hexen in einer Sonderausstellung diesen Winter eine große Rolle. Unterrichtet man dann noch eine Gestaltungsklasse in Deutsch, dann ist die Sache klar: Die Ausstellung muss besucht werden.

Am 31.1.2024 fand sich die 13G im Kulturspeicher ein, um anhand zahlreicher Exponate die Geschichte und Wahrnehmung von Hexen in der Kunst, vom klassischen und durch Männer geprägten Hexenbild des Mittelalters bis zur Selbstermächtigung und positiven Konnotation durch Künstlerinnen in der Gegenwart, nachzuverfolgen. 

Kurzausstellung „Menschen, die uns inspirieren“

Am 6. März präsentierten die Gestalter der 13G und der 13GS im Rahmen einer Kurzausstellung ihre Arbeiten zum Thema „Menschen, die uns inspirieren“. Dabei beeindruckten die entstandenen Werke nicht nur durch ihre technische Qualität, sondern v.a. auch durch die intensive gedankliche und künstlerische Auseinandersetzung mit dem für die SchülerInnen mitunter sehr persönlichen Thema. Die Auswahl der die SchülerInnen „inspirierenden Menschen“ zeigte sich hierbei so vielfältig und individuell wie es die Gestalterpersönlichkeiten selbst auch sind.

Menschen, die uns inspirieren – Kunst, die uns inspiriert :).

Anette Jakobi

Heute in der FosBos Würzburg und morgen die ganze Welt – Workshop zum Thema Radikalisierung

Radikalisierung, worunter Institutionen wie das Bundeskriminalamt die „zunehmende Hinwendung von Personen […] zu einer extremistischen Denk- und Handlungsweise und die wachsende Bereitschaft zur Durchsetzung ihrer Ziele [mit] illegitime[n] Mittel[n] bis hin zur Anwendung von Gewalt“ verstehen, wird in der aktuellen immer mehr thematisiert.

Zusammen mit Natalia Hanauska sowie Till Schröter vom Institut für Demokratieforschung der Uni Göttingen haben sich die Klassen 12G1, 12U1 und B12UW mit diesem Thema auseinandergesetzt. Anhand des Films Und morgen die ganze Welt wird die Entwicklung der Protagonistin Luisa von der politisch engagierten Jura-Studentin zum Mitglied der radikalen Linken betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten dabei die Einflussfaktoren wie das soziale Umfeld, das Gefühl der Zugehörigkeit oder auch persönliche Negativerfahrungen durch das Aufeinandertreffen mit politischen Gegnern, ebenso wie die sukzessive Steigerung der Gewaltbereitschaft, welche die Hauptfigur erlebt. Im Anschluss wurden Maßnahmen zur Deradikalisierung gesammelt und präsentiert, um abschließend die Wahrnehmung von Aussteigern aus der radikalen Szene hinsichtlich ihrer zurückliegenden, gewalttätigen Taten zu diskutieren.

StRin Miriam Kruse