Technik

WOHER kommen wir?

Gehen wir zunächst einmal zurück an den Anfang der Reise: auf den Weg gemacht haben wir uns bereits zu Beginn des Schuljahres 2012/13. Zunächst wurden in einer kleinen Gruppe innerhalb des Kollegiums erste Gespräche geführt, um die Anforderungen an das IT-System der neuen Schule aus Anwendersicht zu definieren. Konkretisiert wurde das Ganze im Zeitraum März bis Juli 2013 durch mehrere gemeinsame Workshops mit unserem IT-Dienstleister MR-Daten. Die in den Workshops abgestimmten Anforderungen wurden schließlich in Form eines Pflichtenheftes dokumentiert, welches bis heute Grundlage für den Aufbau des IT-Systems ist.

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WO stehen wir?

Die wertvollsten Komponenten des IT-Systems im Neubau des Schulgebäudes sind aus pädagogischer Sicht

  • die Dokumentenkamera in jedem Klassenzimmer
  • die interaktiven Tafeln mit Computer in fast allen Klassenzimmer
  • zwei Computerräume mit
    • 32 Schülerarbeitsplätzen bzw.
    • 16 Schülerarbeitsplätzen
  • für den flexiblen Einsatz in jedem Klassenzimmer
    • ein Wagen mit 15 Tablets
    • ein Wagen mit 18 Laptops, welcher flexibel in jedem Klassenzimmer eingesetzt werden kann.

visu_ergebnisDie Dokumentenkamera ist eine moderne Weiterentwicklung des Overheadprojektors. Im Gegensatz zum Overheadprojektor wird das zu projizierende Objekt nicht durchleuchtet, sondern über die integrierte Kamera „gefilmt“, so dass man beliebige Anschauungsobjekte unter der Kamera platzieren kann: ein Arbeitsblatt, ein Buch, das Heft eines Schülers, einen Taschenrechner, … Durch die Möglichkeit des Zoomens kann man auch sehr kleine Objekte stark vergrößert darstellen. Die Dokumentenkamera wiederum ist an einen Beamer angeschlossen, der das erfasste Bild an die Tafel projiziert. Dadurch kann z.B. ein unter der Dokumentenkamera abgelegtes Arbeitsblatt direkt an der Tafel ausgefüllt werden oder ein Schüler spontan Arbeitservisu-tr_ergebnisgebnisse aus dem Unterricht präsentieren. In den hier abgedruckten Abbildungen wird die Dokumentenkamera dazu verwendet, Schritte zur Bedienung des Taschenrechners zu erläutern.

Neben der Dokumentenkamera ist in jedem Raum auch ein Computer mit Internetzugriff an den Beamer angeschlossen. Von jedem Computer aus hat ein Lehrer Zugriff auf seine zentral auf dem Server abgelegten Daten. So kann man auf die für den Unterricht vorbereiteten Materialien auch bei einem Raumwechsel spontan zugreifen.

Bei dem eingesetzten Beamer handelt es sich um einen interaktiven Kurzdistanzbeamer, das Herzstück der interaktiven Tafeln. Bei Verwendung eines speziellen Stiftes erkennt der Beamer die Position des Stiftes auf der Tafel. Durch Einsatz dieses Stiftes ist es möglich,

  • den Computer über den Stift zu bedienen – „Stift als Mausersatz“
  • die Tafel zu beschriften ohne Farbe auf ihr zu hinterlassen – „Projiziertes Schreiben“
  • interaktive Arbeitsblätter zu bearbeiten
  • die erfassten Daten zu speichern

Natürlich kann die als Whiteboard ausgeprägte Tafel auch klassisch mit Whiteboardmarkern, d.h. abwaschbaren Filzstiften, beschrieben werden.

Der Computerräume sind vorwiegend durch den Wirtschaftsinformatik-, Informatik- und Gestaltungsunterricht belegt. Falls die Schüler in anderen Fächern Computer im Unterricht einsetzen sollen, ist dies mit dem mobilen Laptopwagen und dem Tabletwagen möglich.

 

WOHIN geht die Reise?

Für die Zukunft ist geplant sukzessive alle Klassenzimmer mit interaktiven Tafeln auszustatten, damit die Lehrer in jedem Raum auf die gleich technische Lernumgebung treffen.

StR Kuther